Vegetarier, Veganer, Frutarier, Freeganer … es gibt mittlerweile wohl keine fleischlose Ernährungsform mehr, die in Deutschland nicht auf irgendeinem Wege praktiziert wird. Dabei den Überblick zu behalten fällt nicht leicht, vor allem wenn natürlich auch die Grenzen zwischen diesen Ernährungsformen mehr oder weniger verwischen. Daher war auch ich überrascht, als ich die Gelegenheit bekam, noch eine weitere Form der Ernährung kennenzulernen: die Rohköstler. Das sind diejenigen, die nichts von dem essen, was über 40°C gekocht wird. Dementsprechend ist das Angebot begrenzt: in der Regel kein Fleisch (wobei einige wohl auch Schinken essen), keine Kartoffeln, Reis oder gekochte Hülsenfrüchte. Übrig bleibt eigentlich nur das, was man in der Obst und Gemüseabteilung eines Supermarktes findet. Experten – und das sollte, wie ich finde, nicht unerwähnt bleiben – raten allerdings eher davon ab: oftmals werden Krankheitserreger nicht mehr richtig abgetötet, der Körper braucht sehr lange, um sich daran zu gewöhnen und bindet gleichzeitig viele Kräfte.

Im April 2015 fand in Berlin die Rohkostmesse „Rohvolution“ statt. Gezeigt wurden alle Möglichkeiten des Lebens mit Rohkost.

Etwa drei Tage waren wir mit unseren Kameras auf der Messe unterwegs. Regisseur Ronald Matthes hat daraus einen sehr hübschen Imagefilm gezaubert, der aus den Bildern von Frank Taszarek und mir besteht. Gedreht wurde auf EOS 5D MK II und GoPro.

Crew:

Kamera:
Stephan Dittmann, Frank Taszarek, Ronald Matthes
Schnitt:
Ronald Matthes
Location:
FEZ Berlin-Wuhlheide
Produktion:
Produktionsjahr:
2015